Audio Interface › Vorverstärker / Preamps für Audioproduktion

Die besten Audio Interfaces / (Mikrofon-) Vorverstärker

In diesem Artikel erfahrt ihr welche verschiedenen Ausführungen von Audio Interfaces (Vorverstärker) es gibt und für welche Zwecke sie jeweils geeignet sind. Außerdem geben wir eine Übersicht über die gängigsten Modelle.

Für neue Home Studios ist ein Audio Interface wohl eine der ersten Anschaffungen. Dabei gibt es in allen Preisklassen viele verschiedene Modelle, ausgestattet mit den unterschiedlichsten Features.

Worauf es ankommt

Die 3 wichtigsten Punkte, die vor der Anschaffung zu beachten sind:

  1. Kompatibilität mit dem Rechner
  2. Kompatibilität mit dem verwendeten Aufnahmeprogramm (DAW)
  3. Zahl der Inputs & Outputs

zu 1.) Zuerst informiert euch, ob euer favorisiertes Interface kompatibel mit eurem Betriebssystem ist (OSX, Windows). Dann solltet ihr auch beachten, dass es ebenfalls kompatibel mit den vorhandenen Anschlüssen ist (USB, Firewire,…).

zu 2.) Studiert die Produktbeschreibung und/oder besucht die Website des Herstellers um die Kompatibilätät mit eurer verwendeten DAW sicherzustellen. Im Normalfall gibt es da heutzutage zwar kaum noch Probleme,
aber so seid ihr in jedem Fall auf der sicheren Seite!

zu 3.) Der wichtigste Punkt ist in jedem Fall die richtige Anzahl an In-/Outputs. Je nach Vorhaben, gibt es natürlich andere Anforderungen.

Wie viele Inputs/Outputs brauche ich?

Die Zahl der Inputs ist wichtig, da sie festlegt wieviele Spuren ihr auf einmal aufnehmen könnt.
Wie viele Outputs ihr zur Verfügung habt, legt fest wie viele verschiedene Monitoring-Signale ihr gleichzeitig senden könnt.
Bei gängigen Interfaces liegt die Anzahl der Inputs/Outputs zwischen…

– Ein bis zwei bei einem einfach gehaltenen (Desktop-)Interface bis zu…
– 20 und mehr bei einem professionellen Studio-Gerät.

Wie viele ihr benötigt hängt natürlich ganz davon ab wie ihr recorden wollt.

Nehmt ihr nur eure Stimme oder maximal ein Begleitinstrument gleichzeitig auf, sind zwei absolut ausreichend.
Arbeitet ihr im Team mit anderen sind ca. vier bis acht nötig.
Wenn ihr eine ganze Band aufnehmen wollt, ist je nach Größe der Band eine hohe Anzahl natürlich unverzichtbar (mind. 16-20).

Es gibt im Großen und Ganzen dreiverschiedene Typen von Audio-Interfaces:

  1. Desktop Interfaces (sehr kompakt, finden gut Platz auf jedem Schreibtisch)
  2. Rackmounted Interfaces (sind größer, passen in jedes Standard-Rack, haben meist mehrere Ein-/Ausgänge)


1. Desktop Interfaces

Die (zurecht!) beliebtesten Hersteller von Desktop-Interfaces sind…

Presonus

Produkte dieser Marke sind wohl am weitesten verbreitet in Home-Studios. Hier findet ihr die am häufigsten gekauften Modelle:

  1. PreSonus AudioBox 2×2 USB  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
    ⭐ EINSTEIGER-TIPP DER REDAKTION!!!
  2. Presonus AudioBox 22VSL (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  3. Presonus Audiobox 44VSL (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Focusrite

  1. Focusrite Scarlett 2i2  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. Focusrite Scarlett 6i6 I (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Avid

  1. Avid Fast Track Solo  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. Avid Fast Track  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  3. Avid Mbox  (Jetzt ansehen bei Amazon »))
  4. Avid Mbox Pro (w/PT 11)  (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Wer etwas höhere Ansprüche stellt (und nicht zuletzt auch etwas mehr finanziellen Spielraum hat), dem möchten wir folgende Hersteller / Modelle ans Herz legen:

Apogee

  1. Apogee Duet  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. Apogee Quartet  (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Falls ihr mehr Kanäle benötigt empfehlen wir euch…

Focusrite

  1. Focusrite Scarlett 18i8  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. Focusrite Saffire PRO 14  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  3. Focusrite Saffire PRO 24  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  4. MOTU Track16  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  5. Universal Audio Apollo Twin DUO  (Jetzt ansehen bei Amazon »)

 

2. Rackmounted Interfaces

Rackmount Interfaces sind nicht unbedingt “besser” als die eben vorgestellten Desktop Interfaces. Sie werden in (semi-)professionellen Studios jedoch um einiges häufiger eingesetzt. Das liegt vor allem daran, dass sie über mehr Ein-/Ausgänge verfügen und ihren Platz in jedem Standard-Rack finden. Ein weiterer Pluspunkt ist mehr Flexibilität in Sachen Signal-Routing.

Anfänger schrecken vor dem Kauf eines Rackmount Interface jedoch häufig zurück, und das aus mehreren Gründen:

Das Setup gestaltet sich oft etwas schwieriger, wenn man nicht besonders vertraut mit dem Signalfluss und dem Einsatz von Audio Hardware ist. Normalerweise finden sie numal ihren Platz im Rack neben allerelei anderen Geräten. Außerdem sind sie in der Anschaffung oft um einiges teurer.

Hier haben wir für euch ein paar Rackmount Interfaces aufgelistet, welche sich preislich im bezahlebaren Rahmen bewegen und dennoch in Sachen Qualität nicht zu verstecken brauchen:

  1. Behringer FCA1616  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. PreSonus FireStudio Project  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  3. Focusrite Scarlett 18i20  (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Wer sich dem High-End Bereich nähern möchte ist mit den folgenden Modellen sehr gut beraten:

  1. MOTU 828x I (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. Focusrite Liquid Saffire 56  (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  3. Apogee Ensemble  (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Es gibt außerdem einige Produkte die sich sowohl als Desktop Interface, als auch als Rackmount Interface verwenden lassen:

  1. MOTU Audio Express I (Jetzt ansehen bei Amazon »)
  2. MOTU 896mk3 Hybrid I (Jetzt ansehen bei Amazon »)

Hast du Erfahrung mit einem der vorgestellten Modellen? Haben wir etwas vergessen? Applaus?

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